Kate Waters (*1964 in Vallée Lourdes, Kanada) ist eine kanadische Malerin, die seit den frühen 1990er-Jahren in Düsseldorf lebt und arbeitet. In ihrer Arbeit widmet sie sich der präzisen Beobachtung urbaner Lebensräume und der vermeintlich subtilen Poetik alltäglicher Situationen. Während ihres Studiums an der Bath Academy of Art (1983–1987) sowie an der Central Saint Martins School of Art und der Slade School of Art in London (1988–1991) entwickelte Waters jene charakteristische Verbindung von fotografischen Effekten und malerischen Möglichkeiten, die ihr Werk bis heute prägt.
Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen Schauplätze des öffentlichen Raums: belebte Fußgängerzonen, geschmackvolle Cafés, schummrig ausgeleuchtete Bars oder wiedererkennbare urbane Räume, in denen sich Menschen bei Tag und Nacht scheinbar beiläufig begegnen, verweilen oder flanieren. Die Szenen, die die Künstlerin festhält, wirken zunächst wie Schnappschüsse, wie zufällige Momentaufnahmen. Erst bei näherer Betrachtung entfaltet sich eine dichte atmosphärische und erzählerische Qualität ihrer Werke. Hier offenbart sich die Besonderheit des Alltäglichen, welches bei Waters durch große Bildformate und einen intensiven Malprozess monumental wird.
Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind meist fotografische Aufnahmen, die sie später digital bearbeitet und dann in hyperrealistische Bildkompositionen überführt. Phänomene der Fotografie wie Überbelichtungen, Unschärfen oder starke Hell-Dunkel-Kontraste übersetzt sie in Malerei. Präzision und Auflösung koexistieren dabei, ebenso wie Flüchtiges und Dauerhaftes. Alltagsbeobachtungen werden zu stillen Erzählungen, die von Anonymität und Nähe, von Bewegung und Innehalten geprägt sind. Dabei interessiert weniger das spektakuläre Ereignis als die stille Intensität von Augenblicken. Waters Malerei ist ein Dokument von subjektiver Übersteigerung ihrer erlebten Realität. Es geht um das unscheinbare Zwischenmenschliche, das im Alltag meist unbemerkt bleibt.
Where do you stop and I begin, Odon Wagner Gallery, Toronto, CA
I'll see you when I get there, Galerie Frey, Salzburg, AT
Come as you are, Galerie Wolfgang Jahn, Landshut, DE
Land of Plenty, Galerie Frey, Wien, AT
Driven to Distraction, Anna Jill Lüpertz Gallery, Hamburg, DE
It takes one to know one, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
My Place or Yours, Galerie Frey, Salzburg, AT
Love Shacks and other Hidouts, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Whistling in the Dark, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Tell it like it is, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
After You, Aeroplastics Contemporary, Brüssel, BE
The Air that I breathe, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
The Land of Kubla Khan, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
The Solo Project, Basel, CH
Getting used to the 21st Century, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Midnight Oil, Institut Français de Cologne, Köln, DE
Killing Time, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Twenty-Four Seven, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Absolute Tourism, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Peter Frey Gallery, Verona, IT
Forever. Bubox , Kortrijk, BE
Prememories. Aeroplastics Contemporary, Brüssel, BE
So many Steps so little Time. De Bond, Brügge, BE
Driven to Distraction, Anna Jill Lüpertz Gallery, Hamburg, DE
It takes one to know one, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
My Place or Yours, Galerie Frey, Salzburg, AT
Love Shacks and other Hidouts, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Whistling in the Dark, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Tell it like it is, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
After You, Aeroplastics Contemporary, Brüssel, BE
The Air that I breathe, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
The Land of Kubla Khan, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
The Solo Project, Basel, CH
Getting used to the 21st Century, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Midnight Oil, Institut Français de Cologne, Köln, DE
Killing Time, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Twenty-Four Seven, Galerie Voss, Düsseldorf, DE
Absolute Tourism, Galerie Voss, Düsseldorf, DE